Das neue Jahr ist nur wenige Tage alt, aber in Berlin steht schon das erste große Highlight bevor. Vom 16. Bis 19. Januar findet die Berlin Fashion Week statt!
Die Fashion Week betritt in diesem Jahr bewusst Neuland, nicht nur mit dem großen Thema „Fashion & Technology“, sondern auch mit einem neuen, reduzierten und fokussierteren Auftritt. Das Fashion Council Germany, ein Zusammenschluss von Presse- und Wirtschaftsakteuren, beriet die Macher der Fashion Week intensiv und so wird es neben drei neuen Hauptthemen, auch zum ersten Mal Livestreams von den einzelnen Modenschauen geben.
Ein inzwischen sehr bekanntes Gesicht wird man auf der Berlin Fashion Week jedoch wieder treffen. Model Anna Hiltrop, bekannt aus dem Lambert FineArt Kalender, wird selbst als Model auf dem Laufsteg unterwegs sein, sich aber auch das ein odere andere Side Event nicht entgehen lassen.

Mit uns sprach Sie über Ihre Anfänge im Modelbusiness und Ihre Karriereziele

anna-hiltrop

Von Düsseldorf in die weite Welt. Du wurdest schon mit 12 Jahren entdeckt und bist mit 14 für die ersten Modeshows gelaufen. War Modeln schon immer dein Traum?

Also wenn ich mir alte Kinderfotos ansehe auf denen ich mich verkleidet habe und posiert habe vermutlich schon, allerdings hatte ich das nie so bewusst geplant. Richtig darauf gekommen bin ich erst als ich angesprochen wurde. Als ich dann gemerkt habe dass mich das begeistert und wirklich reizt, war ich angespornt und habe mir Ziele gesetzt und diese sehr hartnäckig verfolgt.

Deinen Job würden Millionen junger Frauen auf der ganzen Welt gern machen, doch nur wenige sind tatsächlich erfolgreich. Was würdest du ihnen als Rat mit auf den Weg geben?

Ich habe in der Zeit und nach vielen Tränen und auch Rückschlägen drei goldene Regeln festgestellt:
Wenn man das tatsächlich wirklich von ganzem Herzen will, das zählt auch in anderen Bereichen, darf man niemals aufgeben, ein nein heißt nicht für immer nein.
Man muss sich zu hundert Prozent selbst dafür einsetzen und alles dafür geben, denn es gibt niemanden der härter für einen arbeitet als man selbst.
Und man muss diszipliniert sein und sich ein dickes Fell zulegen. Das ist gerade am Anfang schwer, denn es gibt viele in der Branche, die sehr gemein und fies sein können.

Nun zur Berlin Fashion Week. Welche Shows wirst du dir anschauen?

Ich werde selbst laufen aber mir ebenso einige Highlights wie Riani und maybelline ansehen. Dazwischen liegen ja dann immernoch die ganzen Side-Events wie Cocktails, Brunch usw. , die auch einige Labels veranstalten.

Mit Karl Lagerfeld hast du schon gearbeitet. Welche Kooperation mit einem der großen (oder auch kleineren) Modedesignern würdest du gern eingehen?

Da gibt es echt viele…Ich würde sehr gerne mal mit Donatella Versace oder Virgil Abloh (Offwhite) arbeiten. Ich finde Donatella ist eine sehr innovative Person, die Kollektionen, die sie macht sind zwar immer dem Trend angepasst, verlieren aber nie den typischen Versace Look! Und sie ist eine der wenigen die noch mit den Supermodels der 90er arbeitet.
Virgil ist für mich der Designer der Stunde! Er hat so unfassbar kreative und ungewöhnliche Ideen und jeder in der Modebranche feiert ihn dafür.
In Deutschland würde ich sehr gerne mal mit Guido arbeiten. Ich kenne ihn zwar von einigen Veranstaltungen und durfte auch schon einige Male seine Shows besuchen, aber die Zusammenarbeit fand bisher noch nicht statt- leider. Ich finde er ist eine solch angenehme, sympathische und dabei trotzdem ehrliche Person, das ist in der Branche schon fast ungewöhnlich.